Katharina Hagena „Der Geschmack von Apfelkernen“

Bertha stirbt und Iris erbt das Haus. Nach vielen Jahren kommt sie wieder zurück zu dem Haus, in dem sie in ihrer Kindheit die Sommerferien mit ihrer Kusine Rosmarie und dessen Freundin Mira verbrachte.
Eine Woche bleibt Iris dort und reist zurück in ihre Vergangenheit und auch in die ihrer Familie.
Der Garten, der damals magisch für das Trio war, ist heute verdorrt.
Wer hat seinen Apfel immer mitsamt der Kerne gegessen?
Wer liebte Bertha wirklich?
Wie waren ihr Großvater und die Geschichten ihrer Mutter und Tanten?
Und vorallem, was passierte in jener Nacht als Rosmarie vom Dach stürzte?

„Der Geschmack von Apfelkernen“ ist mit Sicherheit ein leises Buch. Es passiert nicht viel, aber trotzdem regt es sehr zum Nachdenken an. Es geht vorallem um die vielen verschiedenen Arten des Vergessens. Ich möchte nicht viel verraten, sonst würde ich das Ende vorwegnehmen. Und leider werden auch nicht alle Fragen beantwortet. Man muss sich am Ende seine eigenen Gedanken zu dem Buch und seiner Geschichte machen.
Trotzdem oder genau deswegen, ist es für mich absolut empfehlenswert.
Kleines Schmankerl: ein kleiner Teil des Buches spielt in meiner momentanen Heimat, Marburg.

ISBN: 978-3-462-04149-1

8,95Euro

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s